„Die kastrierte Öffentlichkeit“ heißt der Text, den ich gerade für TUMULT geschrieben habe, eine Zeitschrift, die in Dresden gemacht wird, nicht weit weg von Freiberg. Es geht dort zunächst um das Offensichtliche – um einen Staatsfunk und um Medienkonzerne, die das Land unter sich aufgeteilt haben und weitgehend mit einer Stimme sprechen, weil sie mit der Macht verbandelt sind und direkt oder indirekt gesteuert werden, von Ministerien und Parteien, von den Ultrareichen und ihren Stiftungen, von Geheimdiensten. ...